In aller Kürze: Die neue CB1000F glänzt als charakterstarkes Vierzylinder-Nakedbike mit unverwechselbarem
Retro-Design und modernen Ausstattungs-Features. Das speziell überarbeitete Antriebsherz aus der 2017er
Fireblade bietet eindrucksvollen Durchzug, dazu begeistert das mühelose Handling im Stadtverkehr wie auf
kurvenreichen Straßen.
Mit der Einführung der CB1000F führt Honda seine legendäre CB-Baureihe fort. Das neue Nakedbike mit cooler Retro-Ausstrahlung ist
eine Hommage an die einstige Bol d´Or-Modellreihe, die in Europa große
Verkaufserfolge erzielte und auch in der US-Superbike-Szene unter
Freddie Spencer spektakuläre Erfolge feierte. Der gezielt überarbeitete DOHC-Reihenvierzylinder
basiert auf dem 2017er Fireblade-Motor, das auch in der gefeierten
CB1000 Hornet zum Einsatz kommt. Die Leistungsabgabe wurde gezielt in
den unteren und mittleren Drehzahlbereich verlagert und verbindet
geschmeidige Laufruhe mit ausgeprägt starkem Durchzug und leichter
Fahrbarkeit. Das Elektronikpaket mitsamt Sechsachsen-Gyrosensorik, HSTC-Traktionskontrolle und Hinterrad-Abhebeberkennung steuert drei Fahrmodi (Sport, Standard, Rain) sowie zwei User-Modi. Die Federung übernehmen eine voll einstellbare Showa 41 mm SFF-BP Upside-Down-Telegabel und eine asymmetrische Aluminiumschwinge mitsamt Pro-Link-Monofederbein. Die Verzögerung erledigen radial montierte Vierkolben-Bremssättel, die auf schwimmend gelagerte 310-mm-Scheiben zugreifen, dazu steigert Kurven-ABS die Sicherheit maximal. Ein 5-Zoll-TFT-Bildschirm bietet RoadSync-Smartphone-Konnektivität, die Zündung wird bedienungsfreundlich per Smartkey aktiviert. Drei Farbvarianten stehen zur Auswahl: Wolf Silver Metallic mit blauem oder grauem Dekor sowie Graphite Black.
Inhalt:
1. Einleitung
Das Modellkürzel CB gehört bei Honda zur Historie,
die über 65 Jahre bis zur CB92 Benly von 1959 zurückreicht. Diese Benly,
die im selben Jahr eingeführt wurde, als Honda bei der Tourist Trophy
auf der „Isle of Man“ in den internationalen Rennsport einstieg, war ein
modernes Straßenmotorrad mit klarem Design, leistungsfähigen Motor und
präzisem Handling – ein Konzept, das bis heute Gültigkeit hat. Jede
nachfolgende CB-Generation prägte ihre jeweilige Ära; und für 2026
startet nun die neue CB1000F im Segment der klassisch angehauchten
Nakedbikes durch.
Die Inspiration zur
neuen CB1000F lieferte die erfolgreiche Bol d´Or-Modellreihe, die mit
fortschrittlicher DOHC-Vierzylindertechnik und schwungvollem
Euro-Line-Design in Europa von 1979 bis 1983 mit 750, 900 und 1100
Kubik-Motoren erhältlich war und starke Verkaufszahlen erzielte. Zudem
sorgte die amerikanische Rennfahrer-Legende Freddie Spencer in der
damals neuen AMA-Superbike-Championship für Furore, was wesentlich zum
Kultstatus dieser Modelle beitrug.
Das
jetzt präsentierte Bike mit cooler Retro-Ausstrahlung vereint puren
Fahrspaß in einem charakterstarken Vierzylinder-Paket. Die neue CB1000F,
die technisch auf der 1000er Hornet-Plattform basiert, verknüpft
Premium-Ausstattung und modernste Technik-Features mit dynamischer
Performance für ein breites Einsatzspektrum, von der Stadt bis zur
Landstraße.
Das Entwicklungsmotto der
neuen CB1000F lautete “Best Balanced Roadster”. So lässt sich das
Retro-Vierzylinder-Bike ausgewogen und angenehm leicht beherrschen und
steuern. Und da die 80er Jahre punkto Fashion, Musik und Lifestyle so
inspirierend waren, ist die CB1000F ein Motorrad, das auch perfekt in
die Gegenwart passt.
2. Modellübersicht
Die CB1000F nutzt die technische Basis der CB1000
Hornet (deren Paket aus Motor- und Fahrleistung sowie hervorragendem
Preis-Leistungs-Verhältnis das Niveau im Streetfighter-Naked-Segment neu
definierte), generiert jedoch seine eigene Seele und Identität.
Da
ist zunächst der Motor, das Herz eines jeden Motorrads. Die Entwickler
von Honda haben dem 1000-cm³-Vierzylinder durch Modifikationen im
Einlassbereich, an Nockenwellen und Auspuff einen passenden Charakter
und ein außergewöhnliches Fahrgefühl verliehen. Die Leistungsentfaltung
wurde angepasst und der überwiegend nutzbare Drehzahlbereich weiter nach
unten verschoben. Die Leistung von 91 kW (122 PS) wird nun bei 9.000
U/min erreicht, dazu sorgt das maximale Drehmoment von 103 Nm bei 8.000
U/min für mehr Schub aus tiefen und mittleren Drehzahlen. Weiters
erlauben gezielt modifizierte Getriebeübersetzungen sowohl druckvolles
Beschleunigen als auch entspanntes Fahren bei
Schnellstraßen-Geschwindigkeiten.
Und
dann ist da natürlich die Optik. Das geschwungene Design ist purer 80er
Jahre-Lifestyle, der das gesellschaftliche Leben über alle kulturellen
Bereiche hinweg beeinflusst hat – die Musik, die Mode und natürlich auch
die Technik.
Das Design der neuen
CB1000F kennzeichnet die durchgängige Linienführung des Bodyworks, das
vom Tank über die Seitendeckel bis zur Heckverkleidung reicht – wie
einst bei den Bol d´Or-Modellen. Das zackige Streifendekor auf Tank und
Seitendeckel ist abgeleitet von den damals käuflichen Maschinen und war
auch Teil von Freddie Spencers typischem AMA-Superbike-Look. Der
Rohrrahmen aus Stahl dient dazu als Designmerkmal, kombiniert mit einem
länger zugeschnittenen Heckrahmen für mehr Sitzfreiheit.
41-mm-Showa-SFF-BP-USD-Telegabel
und Showa-Monodämpfer stellen erstklassiges Fahrverhalten und bestes
Fahrgefühl sicher. Pro-Link-Hebelumlenkung und einstellbare Federung
unterstützen das Ansprechen und geschmeidigen Komfort. Perfekt
abgestimmte, radial montierte Vierkolben-Bremssättel greifen vorne auf
schwimmend gelagerte 310-mm-Bremsscheiben zu, in Kombination mit
fortschrittlichster ABS-Antiblockiertechnik, die auch in Kurven und
Schräglagen funktioniert. Ansehnliche Aluminiumgussfelgen sind mit
modernen Radialreifen in den Dimensionen 120/70-ZR17 (vorne) und
180/55-ZR17 (hinten) bestückt.
Die topmoderne Steuerelektronik nutzt die Daten, die eine sechsachsige Bewegungs-Sensorik in Echtzeit liefert. Das
elektronisch gesteuerte Gasgriff-Management (Throttle By Wire) bietet
drei vorkonfigurierte Standard-Fahrmodi, deren Parameter sich aus
Leistung, Motorbrems-Verhalten und HSTC-Traktionskontrolle mitsamt
integrierter Wheelie Control zusammensetzen. Dazu ermöglichen zwei
User-Optionen dem Fahrer, sein individuelles Fahrmodus-Setup
zusammenzustellen und zu speichern.
Der 5
Zoll große TFT-Bildschirm liefert alle Informationen und bietet
intuitive Bedienung und beste Ablesbarkeit auch bei hellem Sonnenlicht.
Honda RoadSync-Smartphone-Konnektivität ist integriert und wird über
die Vierwege-Schaltereinheit links am Lenker bedient. Zündung und
Bordelektronik werden nutzerfreundlich über Smartkey-Funktechnik
aktiviert.
Die neue CB1000F wird in drei Farboptionen erhältlich sein:
3. Ausstattungsmerkmale
3.1 Motor
Der Motor der neuen CB1000F basiert auf jenem der
CBR1000RR Fireblade des Modelljahres 2017. Der
1000-cm³-DOHC-Reihenvierzylinder wurde speziell für seine neue Rolle in
einem unverkleideten Retro-Roadster abgestimmt, um im unteren
Drehzahlbereich ein drehmomentstarkes, charaktervolles Fahrgefühl mit
gleichmäßig-geschmeidiger Leistung zu bieten sowie dazu kraftvolle
Dynamik bei höheren Drehzahlen.
Bohrung
und Hub messen 76 x 55,1 mm, das Verdichtungsverhältnis beträgt 11,7:1.
Die Leistung von 91 kW (122 PS) wird bei 9.000 U/min erreicht, das
maximale Drehmoment beträgt 103 Nm bei 8.000 U/min. Der Unterschied zur
1000er Hornet (mit 111,6 kW/152 PS bei 11.000 U/min und 104 Nm bei 9.000
U/min) ist deutlich und wurde bewusst gewählt. Denn während die Hornet
nach Streetfighter-Manier ihre Performance sportlich kraftvoll bei
höheren Drehzahlen auftischt, serviert die CB1000F als Retro-Nakedbike
ihre Stärken bereits unterhalb ihrer Drehzahlgrenzen, für lustvoll
gesteigertes Allrounder-Fahrvergnügen.
Um diese spezielle Motorcharakteristik zu erzielen, wurde reichlich Aufwand investiert. Einlass-
und Auslass-Nockenwellen sowie der Ansaugtrakt präsentieren sich
überarbeitet, um die Leistungsentfaltung im unteren bis mittleren
Drehzahlbereich und das Ansprechen unter 6.000 U/min zu verbessern. Die
Länge des Einlasstrichter wurde um 50 mm auf 140 mm verlängert, der
Mindestdurchmesser beträgt jetzt 36 mm (vorher 42 mm). Dazu variieren
die Einlasskanal-Durchmesser: 40 mm für das rechte Paar und 50 mm für
das linke. Dies erzeugt beim Öffnen der Drosselklappen ein pulsierendes
Ansauggeräusch. Die Airbox schmiegt sich im oberen Bereich regelrecht
der Tank-Unterseite an und liefert so das für maximalen Luftstrom
erforderliche Volumen bei gleichzeitig reduziertem Ansaugwiderstand.
Die
4-2-1-Auspuffanlage erzeugt einen sinnlichen Klang bei unteren und
mittleren Drehzahlen sowie einen aufregenden Sound bei höheren Touren.
Der Enddämpfer nutzt drei Kammern zur Schalldämpfung, ist speziell auf
die einlasseitig versetzten Ansaugwege abgestimmt und präsentiert sich
im Megaphon-Design auch noch „period-correct“.
Zielführend
überarbeitet wurde dazu das Getriebe. Der erste und zweite Gang sind
kürzer übersetzt, was das Ansprechverhalten unterstützt und die
Beschleunigung bei niedrigen Geschwindigkeiten verbessert. Der dritte,
vierte, fünfte und sechste Gang sind länger übersetzt, was entspannteres
Fahren mit niedrigerer Drehzahl ermöglicht. Bei 100 km/h im höchsten
Gang dreht der Motor mit 4.000 U/min (verglichen mit 4.300 U/min bei der
1000er Hornet). Eine Anti-Hopping-Kupplung unterstützt leichte
Bedienkräfte, reduziert damit frühzeitige Ermüdung der Kupplungshand und
unterdrückt beim schnellen Downshiften und gleichzeitigem Bremsen
mögliches Hinterradstempeln.
Der Tank
fasst 16 Liter, der Verbrauch beträgt sparsame 5,6 Liter auf 100 km und
der mögliche Aktionsradius über 280 km. Eine zweifache Lambda-Sensorik
mit OBD2Schnittstelle erlaubt eine präzise Überwachung der Luft/Kraftstoff-Anteile für die Einhaltung der Emissionen nach Abgasnorm Euro 5+.
3.2 Motor-Elektronik
Von elementarer Bedeutung für das hochgestochene
Elektronikpaket der CB1000F sind elektronisches Gasgriff-Management
(Throttle by Wire) und sechsachsige Gyro-Sensorik. Damit stehen drei
vorkonfigurierte Fahrprogramme zur Verfügung: Sport, Standard und
Rain. Diese Fahrmodi bieten unterschiedliche Kombinationen der
regelbaren Parameter (Motorleistungs-Abgabe, Motorbremswirkung,
HSTC-Traktionskontrolle mitsamt integrierter Wheelie Control). Dazu
stehen zwei individuell konfigurierbare User-Modi zur Verfügung. Die
Fahrmodi werden über den Vierwege-Schalter an der linken Lenkerarmatur und das TFT-Display verwaltet.
Die
Motorleistung und die Motorbremswirkung lassen sich jeweils in drei
Stufen einstellen. Für die sicherheitsfördernde
HSTC-Traktionskontrolle (Honda Selectable Torque Control) mitsamt
integrierter Wheelie Control stehen ebenfalls drei Stufen zur Auswahl.
Der Eingriffsgrad jeder Stufe wird über die Gyrosensor-Bewegungsdaten
(Gier-/Rollwinkel und -rate) jeweils in Echtzeit optimiert. Stufe 3
bietet den stärksten Eingriff. Eine Anzeige im Cockpit-Display zeigt an,
wenn die Traktionskontrolle aktiv eingreift. Die Funktion der
HSTC-Traktionskontrolle lässt sich, so der Fahrer dies wünscht, auch
komplett deaktivieren.
Der Standard-Modus
verwendet mittlere Einstellungen für die Leistungsentfaltung, die
Motorbremse und die Traktionskontrolle. Die Funktion ist darauf
ausgelegt, das breitbandig entspannte Feeling einer klassischen
Vergaser-Abstimmung zu reproduzieren.
Der Sport-Modus
unterstützt optimale Leistung, geringe Motorbremswirkung und geringen
Eingriff der HSTC-Traktionskontrolle, um bestmögliche Performance und
spontanes Ansprechen über alle Gangstufen hinweg sowie maximales
Drehmoment bei allen Drosselklappenstellungen abzurufen.
Der Rain-Modus kombiniert
sanfte Leistungsabgabe mit mittlerer Motorbremswirkung und starkem
Eingriff der Traktionskontrolle in den ersten drei Gangstufen.
Beide User-Modi erlauben
es, einzelne Parameter individuell zu konfigurieren. Diese
Wunsch-Settings können abgespeichert und bei Bedarf aufgerufen oder
abgeändert werden.
3.3 Styling & Ausstattung
Das unverwechselbare Retro-Design orientiert sich an den Modellen CB750F, CB900F und CB1100F,
die von 1979 bis 1983 motorisch wie designtechnisch Maßstäbe setzten. Das
DOHC-Vierzylinder-Konzept bot damals „Höchstleistung, die jeder genießen kann“. Die durchgehende
Linienführung über Tank und Seitendeckel bis zum Heck zeichnet auch die neue CB1000F aus. Dazu
zeigen der freiliegende Motor und dieverchromten Krümmer stolz die beeindruckende Präsenz und
Kraft eines großvolumigen Vierzylinders-Antriebs.
Bei der Lichtanlage der CB1000F kommt rundum langlebige, energiesparende LED-Lichttechnik zum Einsatz.
Der Rundscheinwerfer glänzt mit schöner Lichtsignatur, mit Abblendlicht oben und Fernlicht unten,
während das Rücklicht nahtlos in die Heckeinheit integriert ist. Wie bei den früheren Bol d´Or-Modellen
sind zwei Hupen (mit unterschiedlichen Ton-Frequenzen) unter dem Frontscheinwerfer montiert.
Für Bedienungskomfort im Alltag sorgt ein
Smartkey-System, mit dem sich nach der Aktivierung der Zündhauptschalter
auf der Gabelbrücke bedienen lässt. Für Sitzbank-Verriegelung und
Tankdeckel kommt ein herkömmliches Schließsystem zum Einsatz.
Das
5 Zoll große Premium-TFT-Farbdisplay nutzt „Optical Bonding“-Technik,
um die Ablesbarkeit bei hellem Sonnenlicht zu verbessern. Durch das
Versiegeln des Spalts zwischen dem Deckglas und dem TFT-Bildschirm mit
Harz wird die Blendung reduziert und die Durchlässigkeit der
Hintergrundbeleuchtung verbessert. Für das Display lassen sich drei
Optionen aufrufen (Balken-, Kreis- oder Standard-Darstellung).
Honda
RoadSync-Konnektivität ermöglicht die Nutzung von Android oder iOS
Smartphones für Turn-by-Turn-Navigation, E-Mails, Telefonie,
Musik und Wetter-News. Für die sprachgesteuerte Nutzung wird ein
Headset im Helm benötigt, zudem muss das Smartphone über Bluetooth mit
dem Fahrzeug verbunden sein. Die entsprechende RoadSync-App lässt
sich kostenfrei über den PlayStore oder den AppStore downloaden. Die
Steuerung erfolgt bequem über den Vierwegschalter an der linken
Schalterarmatur.
Die Heckblinker
verfügen zusätzlich über eine ESS-Notbremssignal-Funktion
(Emergency Security System). Bei harten, plötzlichen Bremsmanövern
leuchten die Blinker wie Warnblinker auf, um nachfolgende
Verkehrsteilnehmer zu warnen.
Honda setzt sein Engagement fort, den Verbrauch globaler Ressourcen zu reduzieren,
sowohl für die Herstellung wie für den Betrieb seiner
Mobilitätsprodukte. Um dies zu erreichen, arbeitet Honda an drei Säulen
(Triple Action to Zero): CO2-Neutralität, erneuerbare Energie und
Ressourcen-Kreislauf. Dazu gehört auch die Ausweitung der Nutzung von
Biomasse und Recycling-Materialien. Zielsetzung ist, bis 2050 auf
leichter zu rezyklierende Materialien umzusteigen.
Heckkotflügel
und Sitzbank-Unterbau der neuen CB1000F werden bereits aus recyceltem
Polypropylen-Kunststoff gefertigt. Die dafür verwendeten
Rohstoff-Materialien wurden aus den Wiederverwertungs-Kreisläufen von
Automobilen und Haushaltsgeräten gewonnen.
3.4 Chassis
Bekanntlich glänzt die CB1000 Hornet mit begeisternd sicherer Straßenlage und besonders einfachem Handling. Diese Qualitäten lassen sich übertragen, da die neue CB1000F den gleichen Rahmen verwendet, dessen
Lenkgeometrie auf präzises Einlenken bei gleichzeitig agilem Handling
für kurvige Landstraßen und Wechselkurven ausgelegt ist. Das leichte Stahl-Doppelholm-Chassis schmiegt sich eng um den Motor
und der F-spezifische Heckrahmen bietet Platz für komfortableres Fahren
zu Zweit. Ein Hauptständer kann optional montiert werden, was die
Kettenpflege erleichtert. Die Rahmengeometrie komponierten die Entwickler aus 25 Grad Gabelwinkel, 98 mm Nachlauf und 1.455 mm Radstand. Das Gewicht der CB1000F beträgt vollgetankt lediglich 214 kg.
Die aufrechte Sitzposition erlaubt entspanntes Fahren und gute Rundumsicht. Auf wendiges Handling ausgelegte Geometrie und enger Wendekreis (lediglich 2,8 Meter) unterstützen die leichte Manövrierbarkeit. Die komfortabel gepolsterte Sitzbank bietet auch bei Zweipersonenbetrieb reichlich Bewegungsfreiheit. Die Sitzhöhe beträgt 795 mm, dazu fördert die schmale Taille der Maschine bequeme Bodenerreichbarkeit. Die Bodenfreiheit beträgt 135 mm.
Das
Vorderrad führt eine 41 mm SFF-BP Upside-Down-Telegabel (Separate
Function Fork Big Piston) von Showa, bei der Federvorspannung, Zug- und
Druckstufendämpfung einstellbar sind, um individuelle
Anpassungswünsche erfüllen zu können.
Ein neuer Showa-Monostoßdämpfer mit separatem Druckbehälter federt die Hinterradschwinge
über ein Pro-Link-Hebelsystem ab; sowohl die Federvorspannung als auch die Zugstufendämpfung
lassen sich individuell einstellen. Die Fahrwerkabstimmung ist darauf optimiert,
Fahrkomfort bei niedrigen Geschwindigkeiten im Stadtverkehr und mehr Stabilität bei steigender
Geschwindigkeit auf Landstraßen zu gewährleisten. Die Schwinge aus Aluminiumguss bietet eine
optimale Steifigkeitsbalance für lustvolles Fahren auf kurvenreichem Terrain. Die spezielle,
asymmetrische Bauform erlaubt es, den Schalldämpfer seitlich enger zu positionieren, was die
Schräglagenfreiheit optimiert sowie die Gewichtsverteilung handlingfreundlich näher zum Schwerpunkt
der Maschine rückt.
Die Doppelscheibenbremse greift über radial montierte Nissin-Vierkolben-Bremszangen auf schwimmend gelagerte 310-mm-Scheiben. Die sorgfältige Abstimmung des Bremssystems gewährleistet erstklassige Verzögerung sowie exzellente Dosierbarkeit; dazu sorgt das über die Sechsachsen-Gyrosensorik gesteuerte Kurven-ABS auch beim Verzögern in Schräglage für maximale Sicherheit. Die 240 mm-Scheibe am Hinterrad ist mit einem Nissin-Einkolben-Bremssattel ausgestattet.
Die filigranen Aluminiumguss-Felgen mit fünf Y-Speichen basieren auf dem LeichtbauKonzept der CBR1000RR-R Fireblade. Die Reifendimensionen betragen vorne 120/70-ZR17 sowie hinten 180/55-ZR17 und unterstützen beste Traktion bei leichtfüßigem Handling.
4. Zubehör
Für die CB1000F ist eine Auswahl an Honda Originalzubehör erhältlich, die Stil, Leistung, Komfort und Alltagstauglichkeit gezielt aufwerten. Für noch mehr Komfort sind diese in drei exklusiv zusammengestellten Paketen erhältlich.
Sport-Paket
Für alle, die sportliche Optik und Performance schätzen: Das Sport-Paket beinhaltet eine farblich abgestimmte Scheinwerferverkleidung (erhältlich in Schwarz, Rot oder Silber), eine Öleinfüllkappe, seitliche Tankprotektoren zur optischen Aufwertung sowie einen Kühlergrill und Motorschutz für zusätzlichen Schutz. Ein Schaltassistent ermöglicht nahtlose Gangwechsel – für ein spürbar dynamischeres Fahrerlebnis.
Komfort-Paket
Mehr Komfort auf jeder Strecke: Das Komfort-Paket
umfasst einen speziell entwickelten Komfortsitz für entspanntes Fahren
auf längeren Touren, einen Tankprotektor zum Schutz der Lackierung im
Alltag sowie Heizgriffe mit fünf individuell einstellbaren Heizstufen –
für warme Hände selbst an kühlen Tagen.
Travel-Paket
Praktisch unterwegs – ideal für längere Touren: Das
Travel-Paket bietet zusätzlichen Stauraum mit zwei Soft-Satteltaschen
(14 L links, 10 L rechts) und einer 3 L-Tanktasche. Perfekt abgestimmt
auf mehr Gepäck und größere Freiheit.
Darüber hinaus steht eine
breite Auswahl an Honda Originalzubehör auch einzeln zur Verfügung – für
individuelle Wünsche und persönlichen Stil.
5. Technische Daten
|
MOTOR |
|
|
Typ |
Reihenvierzylinder, flüssigkeitsgekühlt, 4-Takt, DOHC, 16 Ventile, Euro 5+ |
|
Hubraum |
1000 cm3 |
|
Bohrung x Hub |
76 x 55,1 mm |
|
Verdichtung |
11,7:1 |
|
Max. Leistung |
91 kw (122 PS) bei 9.000 min-1 |
|
Max. Drehmoment |
103 Nm bei 8.000 min-1 |
|
Höchstgeschwindigkeit |
230 km/h |
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Motorölmenge |
Minimum 3,0 L / Maximum 3,5 L |
|
Starter |
Elektrostarter |
|
KRAFTSTOFFSYSTEM |
|
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Gemischaufbereitung |
PGM-FI Kraftstoffeinspritzung |
|
Tankinhalt |
16 Liter |
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CO2 Emissionen |
129 g/km (WMTC) |
|
Verbrauch |
5,6 Liter / 100 km |
|
ELEKTRIK |
|
|
Batterie |
12 Volt / 9,1 Ah (AGM) |
|
ANTRIEB |
|
|
Kupplung |
Mehrscheibenkupplung im Ölbad, mit Antihopping-Funktion |
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Getriebe |
6 Gänge |
|
Hinterradantrieb |
Kette |
|
FAHRWERK |
|
|
Rahmen |
Stahl (Diamond) |
|
Abmessungen (L/B/H) |
2.135 x 835 x 1.125 mm |
|
Radstand |
1.455 mm |
|
Lenkkopfwinkel |
25 ° |
|
Nachlauf |
98 mm |
|
Sitzhöhe |
795 mm |
|
Bodenfreiheit |
135 mm |
|
Gewicht vollgetankt |
214 kg |
|
Wendekreis |
2,8 Meter |
|
RADAUFHÄNGUNG |
|
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Vorne |
Showa 41mm SFF-BP USD-Telegabel, voll einstellbar, Federweg 130 mm |
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Hinten |
Aluminiumschwinge mit Pro-Link-Umlenkung, Showa-Monostoß-dämpfer, Federvorspannung und Dämpfer-Zugstufe einstellbar, Federweg 140 mm |
|
RÄDER |
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Felgen vorne hinten |
Mehrspeichen-Aluminiumguss |
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Felgengröße vorne |
17 M/C x MT3.50 |
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Felgengröße hinten |
17 M/C x MT5.50 |
|
Reifengröße vorne |
120/70-ZR17 M/C (58W) |
|
Reifengröße hinten |
180/55-ZR17 M/C (73W) |
|
BREMSEN |
|
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ABS |
Kurven-ABS |
|
Bremse vorne |
Doppelscheiben, 310 mm Ø, schwimmend gelagert, Nissin Radial-Vierkolben-Bremszangen |
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Bremse hinten |
Einfachscheibe, 240 mm Ø, Nissin Einkolben-Bremssattel |
|
INSTRUMENTE & ELEKTRONIK |
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Instrumente |
5 Zoll TFT-Display, Drehzahlmesser, Tachometer, Zeituhr, Ganganzeige und Schaltindikator, drei Bildschirm-Darstellungen möglich (Balken, Kreis, Standard) |
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Scheinwerfer |
LED |
|
Rücklicht |
LED |
|
Konnektivität |
Honda Roadsync |
|
USB-Schnittstelle |
USB-C |
|
Wegfahrsperre |
HISS |
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Fahrmodi |
Standard, Regen, Sport + 2x User |
|
HSTC-Traktionskontrolle |
Ja |
|
Wheelie-Control |
Ja |
|
Rear-Lift-Control |
Ja |
|
Smartkey |
Ja |
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Weitere Features |
ESS (Notbrems-Signal-Funktion) |
Alle technischen Daten und Spezifikationen ohne Gewähr, Änderungen vorbehalten.
Die Angaben entsprechen den Honda Testergebnissen unter standardisierten Bedingungen gemäß WMTC*. Die Tests wurden mit einer Standardversion des Fahrzeugs durchgeführt, mit einem Fahrer und ohne zusätzliches Equipment. Der aktuelle Verbrauch kann variieren, abhängig von Fahrweise, Fahrzeugerhaltung, Wetter, Straßenbedingungen, Reifenzustand, Zubehör, Gewicht des Fahrers und Beifahrers und anderen Faktoren.
* WMTC (World Motorcycle Test Cycle)